Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und kaufe rechtzeitig “Sweets” ein, damit die Kids nicht sauer sind, wenn sie am Abend des 31.Oktober bei mir anleuten und in ihren mehr oder weniger originellen Verkleidungen ihre “Forderungen” stellen.
Aber ich kann mich nicht an die alljährlich anscheinend heftiger werdende Aufregung jener Menschen gewöhnen, für die dieses von den Kindern offenbar sehr geschätzte Halloween ein Problem ist.
Da wird darauf hingewiesen, dass Halloween aus den USA komme (hier bitte ein lautes anti-imperialistisches “Igitt” anstimmen). Ursprünglich sei Halloween ein keltisches Fest gewesen (hier bitte eine klare römisch-imperialistische Haltung einnehmen und “Barbaren!” murmeln).
Unsere Vorfahren (ja, diese Kelten!) haben zum Beginn der dunklen Jahreszeit - in der Nacht des elften Neumondes - ein Fest gefeiert, das auch ein Fest für die Toten war.
Beseitigt - bzw. so, wie viele andere “heidnische” Bräuche, umgedeutet - wurde dieses Fest vor 1170 Jahren von der katholischen Kirche. Sie verlegte im Jahr 835 das Allerheiligenfest vom ersten Sonntag nach Pfingsten auf den ersten November.
Dass Halloween ein Kommerzfest ist, ist eine andere Sache. Die coolen Verkleidungen, die sweets and treats, die Halloween-Parties und -accessoires, bringen mittlerweile Millionen an (Extra-)Umsatz. Und wie ist das mit Weihnachten? Oops, ich vermute, das war auch einmal keltisch ![]()
Gruselige Nacht!
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